Ein tödlicher Erdrutsch traf während eines nächtlichen Gebetsdienstes ein Gebirgskloster in Äthiopiens nördlicher Amhara-Region und tötete 14 Menschen und verletzte sieben. Der Vorfall ereignete sich im Tsadqane Debre Mitmaq St. Mary Kloster, wo sich Gläubige zu einer besonderen Zeremonie mit einem Heiligwasser-Reinigungsritual versammelt hatten. Starker Regen während der Nacht verursachte, dass der Hügel über dem Kloster zusammenbrach und mehrere Personen gefangen wurden. Rettungsmaßnahmen wurden schließlich aus Sicherheitsgründen gestoppt. Viele der Verstorbenen waren dort, um durch das Heiligwasserritus spirituelle Heilung zu suchen. Elf Opfer wurden im Kloster begraben, während andere zur Beerdigung in ihre Heimatstadt zurückgebracht wurden. Die Identifizierung aller Opfer erwies sich als eine Herausforderung. Erdrutsche sind in Äthiopien während der Regenzeit üblich, die von Juni bis Juli dauert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Bericht über die Katastrophe, der sich auf das Ereignis selbst, die Auswirkungen auf die Gemeinschaft und umfassendere Umweltfaktoren wie den Klimawandel konzentriert.





