Eine dicke Aschewolke aus dem Brand in Niebla bedeckte den Himmel über Sevilla und warf einen orangefarbenen Dunst über die Skyline der Stadt. Das Feuer, das am Donnerstag in der Gemeinde Onuba in Niebla begann, breitet sich weiterhin unkontrollierbar aus und verzehrt mehr als 20.000 Hektar in den Provinzen Huelva und Sevilla.
Von Orten wie Mairena del Aljarafe, Salteras, den Jardines de Hércules, Viapol, Los Remedios, Triana und Nervión nahmen Zeugen Bilder von der Sonne auf, die sich durch die rauchige Atmosphäre kämpfte. Der Effekt war besonders auffällig am späten Nachmittag, als die warme Sommerluft mit einem unheimlichen orangefarbenen Glanz gefärbt wurde. Diese Beobachtungen wurden online weit verbreitet und lenkten die Aufmerksamkeit auf die wachsenden Auswirkungen der Katastrophe auf ländliche und städtische Gemeinden.
Trotz dieser Bemühungen ist das Feuer noch immer nicht vollständig zu löschen. Die Behörden stellten fest, dass das Verhalten des Feuers, gekennzeichnet durch unregelmäßige Bewegung und schnelle Ausbreitung, die traditionellen Löschtechniken weniger effektiv gemacht hat. Wasser, das von Flugzeugen fallen gelassen wird, verdunstet, bevor es den Boden erreicht, wodurch seine Auswirkungen reduziert werden.
In Huelva wurden die Bewohner von Las Delgadas und Monte Sorromero aufgefordert zu gehen, mit einer Bevölkerung von 29 bzw. sechs. In Sevilla wurden das Hauptdorf El Madroño und seine vier nahe gelegenen Bezirke, El Álamo, Juan Antón, Juan Gallego und Villargordo, evakuiert. Mit einer Gesamtbevölkerung von rund 286 Personen gewährleistete diese Aktion die Sicherheit der Bewohner, die in der Nähe des Feuerkreises lebten.
Der Delegado del Gobierno en funciones Francisco Toscano gab bekannt, dass mehr als 500 Mitarbeiter der spanischen Streitkräfte (UME) und der Guardia Civil jetzt aktiv an der Bekämpfung des Feuers beteiligt sind.
Trotz der Herausforderungen konzentrierten sich die Beamten weiterhin darauf, die weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Sie überwachen die Situation weiterhin genau und koordinieren sich mit regionalen und nationalen Behörden, um eine koordinierte Reaktion zu gewährleisten.
Die Bewohner der betroffenen Gebiete werden gebeten, in ihren Häusern zu bleiben, die Fenster zu schließen und alle behördlichen Anweisungen bezüglich der Sicherheitsmaßnahmen zu befolgen.
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