Auf dem Münchner Filmfestival erhielt der amerikanische Schauspieler David Duchovny einen Ehrenpreis, den CineMerit Award. In seiner Rede betonte er die Bedeutung des Verlusts und teilte eine Kritik an der amerikanischen kulturellen Betonung des Gewinnens mit, wobei er auf den häufigen Gebrauch von "win, win, win" durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump verwies. Duchovny argumentierte, dass Erfahrungen von Schmerz und Verlust Menschen mehr vereinen als Erfolg oder Triumph. Er rief dazu auf, Verletzlichkeit und gegenseitige Unterstützung anzunehmen, anstatt sich ausschließlich auf Erfolge zu konzentrieren. Das Festival verlieh auch andere Preise, darunter den CineMasters Award für den Film "Von Scham und Geld" und den hoch geschätzten CineCoPro Award für die deutsche Koproduktion "Strange River", die Szenen in Lauingen zeigt.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird Duchovnys Kritik am "Siegerethos" als Kritik an Trumps Rhetorik und der breiteren amerikanischen Politik dargestellt und eine Perspektive hervorgehoben, die Demut und kollektive Verletzlichkeit über individuellen Erfolg schätzt.





