Darcy Edward Waud, ein 20-jähriger Kesselmacher und Musiker aus Tasmanien, starb am 6. April 2025 nach einer Kollision mit einem betrunkenen Fahrer und Vieh auf einer abgelegenen Landstraße. Seine Mutter, Natasha Waud, sucht nach Klarheit und Verantwortung für den Tod ihres Sohnes, der ihrer Meinung nach aus vermeidbaren Umständen entstanden ist. Der Vorfall ereignete sich spät in der Nacht auf der Old Bangor Tram Road in der Nähe von Mount Direction, wo Darcy aus einem Auto geworfen wurde, nachdem er eine Gruppe von Kühen getroffen und gerollt hatte. Darcy wurde von seiner Mutter als ein spaßliebender, kreativer junger Mann beschrieben, der klassische Gitarre, Kontrabass und Geige spielte. Obwohl er vergesslich und unorganisiert war, hatte er eine warme Persönlichkeit und ein freundliches Herz.
Er arbeitete als Kesselmacher und verbrachte oft Zeit mit Freunden und genoss soziale Zusammenkünfte. Am Abend des 5. April 2025 besuchte Darcy ein regionales Fußballspiel in Lilydale mit Freunden, bevor er im Fußballclubhaus und in einem nahegelegenen Pub weiter trank. Später in der Nacht bat er einen Freund um eine Fahrt nach Hause.
Der Fahrer erlitt nicht lebensbedrohliche Verletzungen und bekannte sich später schuldig an Anklagen wie Trunkenheit am Steuer, rücksichtsloses Fahren und das Versagen, sicherzustellen, dass ein Passagier einen Sicherheitsgurt anlegte. Er wurde mit einer Geldstrafe von 2.000 US-Dollar belegt und wurde ein Jahr lang vom Fahren ausgeschlossen. Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Schluss, dass die Vergiftung des Fahrers die Kollision nicht direkt verursacht hat. In einem Brief an Natasha Waud erklärte der Direktor der Staatsanwaltschaft Daryl Coates, dass der Fahrer, selbst wenn er nicht unter dem Einfluss gewesen wäre, wahrscheinlich nicht vermieden hätte, die Kühe zu treffen.
Diese Einschätzung ließ Natasha mit unbeantworteten Fragen über die Rolle des Viehs auf der Straße und darüber, ob jemand anderes für die tragische Abfolge der Ereignisse verantwortlich gewesen sein könnte, zu kämpfen. Natasha Waud äußerte Frustration, dass niemand für die Bedingungen, die zum Tod ihres Sohnes führten, zur Rechenschaft gezogen worden war. Sie räumte ein, dass Darcy an diesem Abend schlechte Entscheidungen getroffen hatte, wie Alkoholkonsum und das Nicht tragen eines Sicherheitsgurts. Sie betonte jedoch, dass die Kollision selbst vermeidbar war und dass die Anwesenheit von Vieh auf der Straße ein kritischer Faktor war.
Der Fall kam vor dem Launceston Magistrates Court ans Licht, wo Details des Vorfalls dargelegt wurden. Der Anwalt des Fahrers beschrieb ihn als reumütig und am Ende des Geschehens am Boden zerstört. Inzwischen erkannte die Polizei Nataschas Not wegen der fehlenden Anklage gegen den Fahrer oder den Viehbesitzer an. Deputy Commissioner Jonathan Higgins erwähnte, dass Faktoren wie das Vorhandensein von Vieh weitere Überlegung erforderten, obwohl keine formellen Maßnahmen gegen sie ergriffen wurden.
Während sie nicht alle Schuld auf eine einzelne Person legt, besteht sie darauf, dass die Umstände des Unfalls eine genauere Untersuchung erfordern. Ihre Bemühungen umfassten die Kontaktaufnahme mit den Behörden und die Befürwortung eines größeren Bewusstseins für die Straßenverkehrssicherheit und das Management von Vieh in der Nähe öffentlicher Straßen. Als sich der Jahrestag des Todes von Darcy näherte, erhielt Natasha eine Korrespondenz von Beamten, die bestätigten, dass keine zusätzlichen Anklagen verfolgt werden würden. Diese Antwort hat ihr Verlustgefühl und ihre Verwirrung vertieft, da sie der Meinung ist, dass das System die breiteren Probleme, die zum Tod ihres Sohnes beigetragen haben, nicht angegangen hat.
Sie ist weiterhin entschlossen, sicherzustellen, dass sich an Darcys Geschichte erinnert wird und dass ähnliche Tragödien in Zukunft verhindert werden können.
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