Die amerikanische Firma Cipriani Usa Incorporated hat eine Schadensersatzklage in Höhe von 250 Millionen Dollar gegen die Firma Il Fatto e la Rai eingereicht, in der sie beschuldigt wird, falsche und sensationelle Informationen verbreitet zu haben, die ihr Geschäft beeinträchtigt haben.
Die Rechtsanwälte der Gesellschaft argumentieren, dass diese Anschuldigungen erheblichen wirtschaftlichen Schaden verursacht haben, einschließlich einer Verzögerung des Abschlusses einer Finanzierung in Höhe von 50 Millionen Dollar.
Parallel dazu wurde in Rom ein weiteres Zivilverfahren eingeleitet, in dem Nicole Minetti und Giuseppe Cipriani eine Schadensersatzforderung in Höhe von 5 Millionen Euro gegen Il Fatto Quotidiano, Rai und Mediaset eingereicht haben. Dieses Verfahren sieht ein Mediationstreffen für den 26. Juni vor, an dem die gesetzlichen Vertreter von Rai und Mediaset sowie der Direktor von Fatto Quotidiano, Marco Travaglio, und verschiedene Journalisten beteiligt sein werden.
Derzeit ist jedoch nicht klar, wie hoch der Schadenswert ist und ob der geforderte Betrag weiter erhöht werden könnte.
Die Hauptakteure des Vorfalls sind Giuseppe Cipriani, Unternehmer und Mitglied der Hotelgruppe Cipriani, und Nicole Minetti, seine Frau. Ihre Klagen werden von ihren Rechtsanwälten unterstützt, die die Anklage gegen die Medien als eine Verleumdungskampagne bezeichnen, die darauf abzielt, ihr persönliches und geschäftliches Image zu schädigen.
Diese Vergleiche, so die Juristen, deuten auf kriminelles, unmoralisches oder sexuell räuberisches Verhalten hin.
Ein Schlüsselelement der Debatte ist die Aussage von Graciela De Los Santos, einer ehemaligen Angestellten von Cipriani's Villa in Punta del Este, die von Il Fatto Quotidiano interviewt wurde. De Los Santos behauptet, dass einige ihrer Aussagen aus dem Kontext gerissen seien und dass sie sich bereit erklärt habe, öffentlich über bestimmte Aspekte des Lebens in der Villa zu sprechen. Il Fatto hat jedoch die Kommunikation mit der Frau veröffentlicht, in der sie die Villa als "die Casa di Playboy" bezeichnet und Feste, Mädchen, Drogen und brasilianische Models erwähnt.
Der Präsident des Verbandes bestätigte die hohe Wertschätzung für den Generalstaatsanwalt, der die Gnade für einige Regierungsmitglieder bestätigte, obwohl er weiterhin kritisch gegenüber den Anschuldigungen gegenüber dieser Institution war.
Die Medien müssen sich auf alle Anschuldigungen einstellen und auf mögliche Rechtsstreitigkeiten vorbereiten.Die Situation könnte sich rasch entwickeln, was Auswirkungen sowohl auf die Geschäftswelt als auch auf die Medienbranche haben wird.
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