Die Folgen innerhalb der Democratic Unionist Party (DUP) haben ein beispielloses Ausmaß erreicht, nachdem ihr ehemaliger Anführer Jeffrey Donaldson wegen mehrfacher schwerer Sexualstraftaten gegen Kinder verurteilt wurde. Am Tag seiner Verurteilung trat Donaldson vor das Newry Crown Court, wo er 18 Anklagen, darunter eine Anklage wegen Vergewaltigung, zu verantworten hatte, für die er von einer einstimmigen Jury schuldig befunden wurde. Dies markiert einen bedeutenden Moment in der Geschichte der DUP, einer Partei, die auf starken moralischen Prinzipien gegründet wurde und sich seit langem als Hüter traditioneller Werte in Nordirland positioniert hat.
Seit dem Urteil sind Fragen hinsichtlich des Ausmaßes des Bewusstseins innerhalb der DUP über Donaldsons Verhalten vor seiner Verhaftung 2024 aufgetaucht. Medienuntersuchungen haben potenzielle Lücken im Verständnis der Partei für den vollen Umfang von Donaldsons Handlungen hervorgehoben.
Sie soll ihn aufgefordert haben, Donaldson daran zu hindern, Parteivorsitzender zu werden, was die Schwere der Situation unterstreicht.
Paisley betonte, dass dies keine triviale Angelegenheit sei und erklärte, dass es "zutiefst beunruhigend" sei. Trotzdem behauptete die DUP, dass sie keine Vorkenntnisse über solche Themen habe und von den Vorwürfen schockiert sei. Ein Parteisprecher bekräftigte, dass nie interne oder externe Beschwerden über Donaldsons Verhalten eingegangen seien, was die Überraschung der Partei über die Entwicklungen unterstrich.
Zusätzliche Untersuchungen konzentrierten sich auf Donaldsons persönliches Verhalten, wobei Berichte zeigten, dass er sich in Verhaltensweisen verhielt, die nicht mit seiner öffentlichen Haltung zu bestimmten sozialen Themen übereinstimmten.
Weitere Vorwürfe beinhalten Behauptungen, dass Donaldson während einer Handelsmission nach Peking Projektil über den Bürgermeister erbrochen hat, und während eines Besuchs in Washington im Jahr 2018 wurde er betrunken gesehen und versuchte, eine weibliche Politikerin zu küssen.
Wallace Thompson, ein Gründungsmitglied der DUP, äußerte sich besorgt, dass sich der Gründer der Partei, Ian Paisley, über den gegenwärtigen Stand der Dinge "im Grab umdrehen" würde. Thompson stellte fest, dass die DUP auf starken moralischen Grundlagen gegründet wurde und die jüngsten Ereignisse eine monumentale Herausforderung für die Partei darstellen.
Nach Angaben des BBC-Spotlight-Programms vermutete ein Polizist, dass Donaldson ein Jahr vor seiner Identifizierung durch das PSNI ein geheimer Kinderschänder sein könnte. Dieser Verdacht entstand aus einem Erkundungstreffen in der Zentrale der Presbyterianischen Kirche in Irland mit Beschwerdeführerin A und ihrem Partner, die zunächst ihre Erfahrungen mit Missbrauch geteilt hatten.
Klägerin A gab an, dass sie zuerst während ihrer Grundschulzeit missbraucht wurde und erzählte einen Vorfall, bei dem Donaldson angeblich ein Licht, möglicherweise eine Fackel, benutzte, um ihre "privaten Teile" zu untersuchen.
Als Reaktion auf die wachsende Kontrolle kündigte die DUP Stunden vor der Ausstrahlung des BBC-Spotlight-Programms an, dass sie eine "spezifische und detaillierte interne Überprüfung" eingeleitet hatte. Die Überprüfung zielt darauf ab, mehrere Probleme zu lösen, die sich aus Donaldsons Verurteilung ergeben. Der Parteivorsitzende Gavin Robinson und die stellvertretende Vorsitzende Michelle McIlveen äußerten tiefe Besorgnis über die Vorwürfe, die nach der Verurteilung aufgetaucht sind.
Robinson erklärte, dass es offensichtlich sei, dass es sowohl ehemalige als auch derzeitige Mitglieder der DUP gäbe, die Informationen hätten, die sie nicht mit der Partei teilen wollten.
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