Die italienische Abgeordnetenkammer hat eine endgültige Fassung des "Sicherheits-Migranten"-Erlasses genehmigt, das Maßnahmen im Zusammenhang mit der Justizreform und der Umsetzung des Migrations- und Asylpakts der Europäischen Union umfasst. Das Gesetz wurde mit 165 Ja-Stimmen und 80 Nein-Stimmen verabschiedet, nachdem es im Senat verabschiedet worden war. Es führt Änderungen am Prozess der Anwaltsprüfung ein, einschließlich einer einzigen jährlichen Sitzung mit drei Komponenten, und aktualisiert die Regeln für die berufliche Haftung von Notaren. Die Gesetzgebung implementiert auch EU-Richtlinien über Migration und Asyl, wie zum Beispiel die Forderung neuer Identifikationsdokumente mit biometrischen Daten für Asylsuchende und die Erlaubnis für die Polizei, Ausländer für Sicherheitsüberprüfungen bis zu 72 Stunden festzunehmen. Kritiker argumentieren, dass das Gesetz unabhängige Themen kombiniert und Bedenken hinsichtlich Rechtsverletzungen aufwirft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält zwar Kritik von Oppositionsparteien an der überstürzten Verabschiedung des Gesetzes und seiner möglichen Verletzung der Grundrechte, weist jedoch keine eindeutige ideologische Ausrichtung auf.



