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DAK-Studie: Jugendliche geben jährlich bis zu 1200 Euro online aus
Germany🩺 Gesundheitvor 17 Tagen

DAK-Studie: Jugendliche geben jährlich bis zu 1200 Euro online aus

Der Artikel befasst sich mit dem wachsenden Einfluss von Influencern und sozialen Medien auf das Online-Einkaufsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren in Deutschland. Laut einer Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) werden 47 % der Jugendlichen durch Werbung in sozialen Medien auf Produkte aufmerksam, während 40 % diese über Empfehlungen von Influencern entdecken. Die Studie identifiziert zudem 1,2 % der Jugendlichen als problematische Online-Käufer, wobei Mädchen etwas stärker betroffen sind als Jungen. Sie stellt fest, dass die meisten Jugendlichen zwar nicht einkaufen

Die aktuelle Studie der DAK-Gesundheit in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat erstaunliche Ergebnisse zum Online-Shoppingverhalten junger Menschen offenbart. Laut der Untersuchung geben bis zu 1200 Euro pro Jahr junge Menschen im Alter von 10 bis 17 Jahren online aus. Diese Zahl ist besonders alarmierend, da sie zeigt, wie stark das Verhalten von Jugendlichen durch soziale Medien und Influencer beeinflusst wird. Der Bericht basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1005 Jugendlichen und ihren Eltern, die im Zeitraum vom 24. September bis 12. Oktober 2025 durchgeführt wurde.

Die Studie legt nahe, dass die digitale Welt für junge Menschen immer stärker in den Vordergrund rückt und ihr Konsumverhalten tiefgreifend verändert.

Die Ergebnisse zeigen, dass 47 Prozent der Jugendlichen durch Werbung auf sozialen Medien auf Produkte aufmerksam werden, während 40 Prozent durch Empfehlungen von Influencern. Diese Zahlen verdeutlichen, wie wichtig die Rolle von Influencern im Leben junger Menschen geworden ist. Gleichzeitig warnte die Studienleiterin Kerstin Paschke davor, dass die starke Präsenz von Influencern und algorithmisch gesteuerte Werbestrategien potenziell gefährlich sein könnte. Sie betonte, dass junge Menschen aufgrund ihrer neurobiologischen und psychologischen Entwicklung besonders empfindlich für manipulative Marketingmethoden sind.

1,2 Prozent der Jugendlichen gelten bereits als "problematische Online-Käufer", wobei Mädchen leicht häufiger betroffen sind als Jungen.

Mit zunehmendem Alter ändern sich die Gewohnheiten der Jugendlichen deutlich. So gaben 28,5 Prozent der 14- bis 17-Jährigen an, mindestens einmal monatlich online einzukaufen. Fast 40 Prozent der Jugendlichen suchen mindestens einmal pro Woche in Online-Shops, was zu signifikanten Ausgaben führte. 12,2 Prozent der Befragten gaben an, bis zu 1200 Euro pro Jahr auszugeben. Etwa ein Drittel kaufte für 10 bis 20 Euro im Monat, während ein weiteres Viertel zwischen 21 und 50 Euro ausgab. Die beliebtesten Plattformen sind Amazon, gefolgt von chinesischen Plattformen wie Temu und Shein, die vor allem durch niedrige Preise und attraktive Glücksspiele attraktiv sind.

Die Studie weist zudem auf die Art und Weise hin, wie Jugendliche ihre Kaufentscheidungen treffen. Im Fokus stehen vor allem Lifestyle- und Trendprodukte, wobei Kleidung, Schuhe und Accessoires am meisten genutzt werden (66,9 Prozent). Elektronikprodukte folgen mit 43,6 Prozent, gefolgt von Medien- und Unterhaltungsangeboten (31,2 Prozent) sowie Beauty- und Pflegeprodukten (29,7 Prozent). Die Studie betont, dass die Jugendlichen oft aufgrund von sozialer Orientierung und Influencern und algorithmisch beeinflussten Impulsen handeln. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, Jugendliche im Umgang mit kommerziellen Inhalten zu schützen und zu unterstützen.

Andreas Storm, Vorstandsvorsitzender der DAK-Gesundheit, forderte Eltern, Schulen und politische Entscheidungsträger auf, aktiv zu werden und die Jugendlichen besser zu schützen. Er betonte, dass es für die Zukunft entscheidend sei, dass Kinder und Jugendliche lernen, Werbung und kommerzielle Interessen hinter sozialen Medien zu erkennen. Die Studie gibt auch nicht nur eine Bilanz, sondern auch eine Warnung vor den Risiken, die mit dem massiven Einfluss von Influencern und digitalen Werbestrategien verbunden sind.

Neben den konsumbezogenen Aspekten der Studie gibt es auch weitere Entwicklungen im Bereich der Steuerpolitik, die sich auf Influencer beziehen. In Nordrhein-Westfalen wurde 2025 eine eigene Taskforce für Influencer geschaffen, um die steuerlichen Aspekte der Arbeit von Influencern zu untersuchen. Hierbei zeigte sich, dass viele Influencer ohne Steuernummer arbeiten und dadurch Steuerverluste verursachen. Das Hessische Finanzministerium betont, dass die Grenze zwischen privater Darstellung und wirtschaftlicher Tätigkeit oft verschwimmt, weshalb eine sorgfältige Prüfung erforderlich ist.

Bis 2025 wurden bereits 50 Betriebsprüfungen in der Kategorie "Influencer/Content Creators" abgeschlossen, wobei die Steuerkasse zusätzliche Millionen Euro einströmen konnte.

Die Studie der DAK-Gesundheit und die steuerlichen Maßnahmen der Finanzämter unterstreichen, dass es dringend notwendig ist, neue Strategien und Regelungen zu entwickeln, um sowohl die Sicherheit der Jugendlichen als auch die Transparenz im Influencer-Bereich zu gewährleisten. Die Zukunft wird wahrscheinlich von einer intensiveren gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit diesen Themen geprägt sein.

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3 Berichte

heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 95Objektivität 90vor 20 Tagen
DAK-Studie: Jugendliche geben jährlich bis zu 1200 Euro online aus

Der Artikel befasst sich mit dem wachsenden Einfluss von Influencern und sozialen Medien auf das Online-Einkaufsverhalten von Kindern und Jugendlichen im Alter von 10 bis 17 Jahren in Deutschland. Laut einer Sonderanalyse der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) werden 47 % der Jugendlichen durch Werbung in sozialen Medien auf Produkte aufmerksam, während 40 % diese über Empfehlungen von Influencern entdecken. Die Studie identifiziert zudem 1,2 % der Jugendlichen als problematische Online-Käufer, wobei Mädchen etwas stärker betroffen sind als Jungen. Sie stellt fest, dass die meisten Jugendlichen zwar nicht einkaufen

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten aus einer Studie, ohne dabei voreingenommene Formulierungen zu verwenden oder Quellen selektiv auszuwählen. Er konzentriert sich auf den Einfluss von sozialen Medien und Influencern auf das Einkaufsverhalten junger Menschen, was ein unpolitisches Thema ist.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 90): This article closely mirrors the content of article 1, presenting the same study findings with precise figures and quotes. It maintains a balanced tone, focusing on reporting the research without overt bias or emotional language.

Der Spiegel logoDer SpiegelUnabhängigMitteFaktentreue 90Objektivität 85vor 20 Tagen
Influencer – die großen Verführer jugendlicher Onlinekäufer

Der Artikel beschäftigt sich mit der wachsenden Einflussnahme von Influencern und sozialen Medien auf das Online-Shopping-Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitären Medizinzentrums Hamburg-Eppendorf (UKE) werden 47 % der Kinder und Jugendlichen im Alter von 10–17 Jahren über Werbung in sozialen Medien auf Produkte aufmerksam, während 40 % sie durch Empfehlungen von Influencern entdecken. Die Studie hebt zudem Bedenken hinsichtlich problematischen Online-Kaufverhaltens bei einigen jungen Menschen hervor, wobei 1,2 % der 10- bis 17-Jährigen als problematische Käufer klassifiziert wurden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten aus einer Studie ohne offensichtlich voreingenommene Sprache oder Darstellung. Er berichtet die Ergebnisse objektiv, zitiert spezifische Prozentzahlen und Quellen, ohne sich zur Frage zu positionieren.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 90 · Objektivität 85): The article accurately reports on the DAK-Gesundheit and UKE study regarding influencer impact on youth shopping behavior. Data points like 47% influenced by ads and 40% by influencers are clearly stated. The tone remains mostly neutral though slightly critical of the influence.

Die Zeit logoDie ZeitUnabhängigMitteFaktentreue 75Objektivität 70vor 17 Tagen
Soziale Medien: Einnahmen mit Eisbad – Steuerfahnder prüfen Influencer

Der Artikel beschreibt, wie die Steuerbehörden zunehmend die Einnahmen von Influencern untersuchen, insbesondere diejenigen, die über Social-Media-Plattformen wie YouTube und TikTok Geld verdienen. Er hebt die Herausforderungen hervor, denen sich die Steuerbehörden beim Verständnis und der Regulierung der finanziellen Aktivitäten von Influencern, einschließlich Affiliate-Marketing und Produktförderung, gegenübersehen. Der Artikel erwähnt die Schaffung einer speziellen Task Force in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2025 zur Bewältigung dieser Probleme.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Steuerbehörden, die Einnahmen von Influencern untersuchen, ohne eine klare Haltung einzunehmen oder eine voreingenommene Sprache zu verwenden.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 75 · Objektivität 70): The article discusses tax authorities examining influencers but lacks specific data or quotes from official sources. It references Hessian and NRW actions but does not provide concrete examples or statistics. The facts are plausible but not deeply supported.

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