Prinz Harry und andere Kläger, darunter das Model Elizabeth Hurley und die Schauspielerin Sadie Frost, verloren eine vierjährige Datenschutzklage gegen den Herausgeber der Daily Mail, Associated Newspapers. Ein Richter des britischen Obersten Gerichtshofs entschied umfassend gegen die Kläger und wies Vorwürfe von rechtswidrigen Aktivitäten wie Telefonhacken zurück. Associated Newspapers fordert nun von den Klägern eine Zwischenzahlung von 10 Millionen Pfund (13,3 Millionen US-Dollar) für Rechtskosten. Prinz Harry kritisierte das Urteil als "Whitewash", während Associated es als Sieg für die freie Presse bezeichnete. Die Kläger boten eine Zwischenzahlung von 8 Millionen Pfund an und erklärten, dass sie eine Versicherungsschutz in Höhe von bis zu 16 Millionen Pfund haben. Das Gericht soll die Haftung für Rechtskosten über zwei Tage bestimmen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven: Prinz Harrys Kritik an der Entscheidung und die Verteidigung der Position der Associated Newspapers. Während der Rechtsstreit hochkarätige Personen betrifft und aufgrund der Beteiligung der Königsfamilie politische Auswirkungen hat, begünstigt die Berichterstattung nicht eindeutig eine Seite.




