Das bevorstehende iberisch-amerikanische Gipfeltreffen in Spanien verzeichnet im Vergleich zu den ursprünglichen Erwartungen eine geringere Beteiligung auf höchster Ebene: Statt der erhofften fünfzehn Staats- und Regierungschefs haben sich bisher nur zehn bestätigt. Insbesondere der brasilianische Präsident Lula da Silva und die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum haben Einladungen abgelehnt, obwohl zuvor diplomatische Bemühungen von König Felipe VI und Premierminister Pedro Sanchez unternommen wurden. Quellen der spanischen Regierung führen diese Absagen auf andere Prioritäten zurück, wie beispielsweise die bevorstehende Rolle Mexikos als Gastgeber des APEC-Forums. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass beide Staats- und Regierungschefs in der Vergangenheit bereits bilaterale Gesten gesetzt hatten, wie beispielsweise die Einladung des Königs zur Fußball-Weltmeisterschaft. Trotzdem werden bei der Veranstaltung Vertreter aus 22 Ländern anwesend sein, darunter einige auf Ministerebene, was einen bescheidenen Anstieg gegenüber dem vorherigen Gipfeltreffen in Ecuador darstellt, aber unter den historischen Höchstständen liegt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Die Schlagzeile verwendet eine negative Metapher ("ohne Sauerstoff"), und der Artikel betont "Enttäuschung", "geplatzte Hoffnungen" und stellt Fehlentscheidungen als einen Rückschlag für Sanchez' Wahlkampf dar.




