Ein ungewöhnlicher ansteckender Krebs hat sich unter den Fischen im Memphremagog-See, der sich an der Grenze zwischen Vermont und Quebec befindet, ausgebreitet. Dies ist der erste dokumentierte Fall eines übertragbaren Krebses bei Süßwasserarten. Fischer haben festgestellt, dass einige Fische dunkle Flecken auf ihren Flossen, Kiefern, Mündern und Augen aufweisen, die schwarzem Teer ähneln. Wissenschaftler bestätigten, dass diese Läsionen Melanome sind, eine Art Hautkrebs. Während Melanome bei Fischen selten sind, zeigt ein Drittel der Fische im See sie. Eine in 'Nature' veröffentlichte Studie legt nahe, dass die Fische von einer übertragbaren Form von Krebs infiziert sind, die in der Natur extrem selten ist. Im Gegensatz zu typischen Krebsarten, die durch genetische Mutationen innerhalb eines Organismus verursacht werden, beinhaltet dieser Krebs, dass Tumorzellen physisch von einem Wirt zu einem anderen übertragen und sich in einem neuen Wirt etablieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Dieser Artikel berichtet über eine wissenschaftliche Entdeckung in Bezug auf einen übertragbaren Krebs bei Fischen, die eine nicht-politische wissenschaftliche Frage ist. Es gibt keine Hinweise auf politische Voreingenommenheit oder Rahmen in der Berichterstattung. Der Fokus liegt auf der biologischen Forschung und Umweltfaktoren, so dass es unpolitisch.



