Die Hilfe wurde inmitten neuer Spannungen zwischen Washington und Havanna geliefert, die durch einen Bericht des US-Außenministeriums ausgelöst wurden, in dem Kuba des "subversiven Einflusses" gegen die Vereinigten Staaten beschuldigt wird. Die katholische Wohltätigkeitsorganisation Cáritas Cuba berichtete, die erste Lieferung am José Martí Internationalen Flughafen in Havanna erhalten zu haben, die Lebensmittel und Hygienekits für 700 Familien in der Erzdiözese Havanna enthält. Die Verteilung erfolgt nach festgelegten Verwundbarkeitskriterien und beinhaltet lokale Pfarrfreiwillige. Die Lieferung war Teil einer Verpflichtung, die Anfang des Jahres vom US-Außenminister Marco Rubio eingegangen wurde. In der Zwischenzeit kritisierte der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez den US-Bericht scharf und nannte ihn eine "mittlere Broschüre mit falschen Propagandaansprüchen", die Kuba unterstützen soll, die eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten darstellt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Lieferung humanitärer Hilfe als auch die diplomatischen Spannungen zwischen den USA und Kuba, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




