Die Regierung des Bundesstaates Ebonyi hat eine "aggressive verstärkte Kampagne" zur Bekämpfung der Kinderheirat ins Leben gerufen, nachdem ein Untersuchungsbericht von PREMIER TIMES die Verbreitung der Praxis im Bundesstaat, insbesondere in Izzi und Ebonyi Local Government Areas, aufgedeckt hatte. Die Untersuchung ergab auch verwandte Praktiken wie "Geldheirat" im Bundesstaat Cross River, in der minderjährige Mädchen und ungeborene Kinder zur Beilegung der elterlichen Schulden in die Ehe verkauft werden. Während der Ebonyi-Staatskommissar für Frauenangelegenheiten zunächst die Frage an die Abteilung für Kinderentwicklung verschob, bestätigte der Leiter der Abteilung, Emmanuel Nkwuba, dass der Kommissar eine umfassende Kampagne zur Bewältigung des Problems angeordnet hatte. Die Kampagne umfasst Community-Ausreise, Sensibilisierungssitzungen und Bemühungen, Frauen zu befähigen, Fälle von Zwangsheiratungen zu melden. Trotz dieser Maßnahmen fehlt es weiterhin an Strafverfolgung gegen Personen, die an der Praxis beteiligt sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Darstellung der Situation und konzentriert sich auf die Reaktion der Regierung auf einen Untersuchungsbericht, anstatt eine parteiische Haltung einzunehmen.






