Montenegro hat seine Visumpolitik vollständig an die Europäische Union ausgerichtet und ab dem 1. November neue Visumpflichten für Bürger von Weißrussland, China, Russland, Saudi-Arabien und der Türkei eingeführt. Dieser Schritt erfüllt eines der letzten Kriterien für die Schließung des EU-Beitrittskapitels 24, das sich auf Gerechtigkeit, Freiheit und Sicherheit bezieht, sowie eine wichtige Verpflichtung im Rahmen der Reformagenda. Die Entscheidung stärkt Montenegros Engagement für die europäische Integration und eröffnet die Möglichkeit, etwa vier Millionen Euro aus dem Wachstumsplan für den westlichen Balkan zu ziehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Umsetzung der Änderungen der Visumpolitik als einen notwendigen Schritt zur Anpassung an die EU und betont das Engagement Montenegros für die europäische Integration.



