Die Kriminalitätsrate in Großbritannien ist bei den meisten Straftaten deutlich gesunken, doch die Mehrheit der Öffentlichkeit nimmt die Kriminalität als zugenommen wahr. Eine aktuelle Studie hebt eine Diskrepanz zwischen tatsächlichen Kriminalitätsstatistiken und der öffentlichen Wahrnehmung hervor, die darauf hindeutet, dass die Menschen mehr Angst haben als nötig. Laut offiziellen Daten sind Verbrechen wie Handy-Diebstahl, Fahrzeugdiebstahl und Einbruch seit 2010 um über 50% zurückgegangen. Umfragen zeigen jedoch, dass über 80% der Öffentlichkeit glauben, dass diese Verbrechen gestiegen sind. Die Studie schreibt diese Fehleinschätzung psychologischen Faktoren wie erhöhter Empfindlichkeit gegenüber negativen Nachrichten sowie externen Einflüssen wie Medien und politischen Erzählungen zu. Trotz eines Anstiegs der Polizeizahl um 20% seit 2018 sind sich nur 4% der Öffentlichkeit dessen bewusst, während zwei Drittel fälschlicherweise der Meinung sind, dass die Polizeipräsenz zurückgegangen ist. Darüber hinaus sind die öffentlichen Schätzungen über die Beteiligung von Ausländern an Straftaten wie Sexualstraftaten deutlich höher als die tatsächlichen Zahlen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die die öffentliche Wahrnehmung mit den tatsächlichen Kriminalitätsstatistiken vergleicht und dabei mehrere offizielle Quellen zitiert, darunter die Crime Survey for England and Wales und das Office for Statistics Regulation.





