Die Kreditausfallrate in Argentinien war ein großes wirtschaftliches Problem, nachdem sie in den letzten Monaten Rekordniveaus erreicht hatte. Obwohl ein Bericht der Beratungsfirma 1816 zeigte, dass im Juni die Reihe von 19 aufeinanderfolgenden Anstiegen der Zahlungsverzugseinschränkungen unterbrochen wurde, geht die Debatte weiter, nachdem Präsident Javier Milei die staatliche Intervention abgelehnt und argumentiert hat, dass Lösungen aus Vereinbarungen zwischen Banken und Kunden kommen sollten. Milei erklärte, dass der Anstieg der Kreditausfallrate eine Nebenwirkung früherer Politik sei und betonte, dass die Aufnahme eines Kredits eine persönliche Entscheidung sei. Der Bericht verzeichnete eine leichte Verbesserung, wobei die Kreditausfallrate des privaten nichtfinanziellen Sektors im Juni von 7,7% im Mai auf 7,6% sank, während die Kreditausfallrate der Familien leicht auf 12,7% sank. Andere Analysen deuten jedoch darauf hin, dass das Problem strukturell ist und weiterhin Millionen von Haushalten betrifft.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert Mileis Ablehnung staatlicher Eingriffe als vernünftige Haltung und betont sein Argument, dass die Zahlungsunfähigkeit ein Ergebnis früherer Politiken ist und dass die Verantwortung bei den Einzelpersonen liegt, die Kredite aufnehmen.



