Der ehemalige stellvertretende Staatssekretär für die Präsidentschaft des Rates, Riccardo Fraccaro, bezeugte vor der Covid-Kommission, dass er sich im Jahr 2020 bewusst wurde, dass einige Masken, die von der Kommissionsstruktur nach Italien importiert wurden, ungeeignet waren, aber sich dafür entschied, nicht auf diese Information zu reagieren. Während seiner Aussage erklärte Fraccaro, dass er sich mit Miguel Martina, einem Zollbeamten und Aktivisten der Fünf-Sterne-Bewegung, getroffen hatte, der ihn über angebliche Verstöße und Drohungen informierte, die er erhalten hatte. Fraccaro erklärte, dass er Premierminister Conte oder andere Mitglieder der vorherigen Regierung nicht informiert habe, um sich nicht in laufende Ermittlungen einzumischen, da Martina bereits eine Beschwerde eingereicht hatte. Er betonte, dass er glaube, es sei an der Justiz, etwaige Unregelmäßigkeiten zu untersuchen, und dass Martinas Behauptungen unwahrscheinlich erschienen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über Fraccaros Zeugenaussage und enthält Perspektiven sowohl der Fünf-Sterne-Bewegung als auch ihrer Kritiker.





