Das Oberste Gericht des Bundeshauptstadtgebiets in Abuja hat der Journalistin Kasarahchi Aniagolu gegen die nigerianische Polizei für ihre illegale Verhaftung und Inhaftierung im Februar 2024 einen Schadensersatz in Höhe von 12 Millionen Naira zugesprochen. Das Gericht entschied, dass die Polizei ihre verfassungsrechtlichen Rechte verletzt hat, indem sie sie unmenschlicher Behandlung, Übergriffen und rechtswidriger Inhaftierung ausgesetzt hat. Das Urteil zitierte die Abschnitte 34 (1) (a), (b) und 35 (1) der nigerianischen Verfassung. Die Polizei wurde angewiesen, 10 Millionen Naira für Menschenrechtsverletzungen und 2 Millionen Naira für Rechtskosten zu zahlen. Aniagolu wurde verhaftet, als sie über eine Polizeieinsatz in Abuja berichtete, wo ihr Telefon und ihre Kamera beschlagnahmt wurden, und ihre Privatsphäre verletzt wurde. Ihr Fall ist Teil eines größeren Trends von Presseangriffen in Nigeria, mit 412 solchen Vorfällen zwischen 2023 und Anfang 2026.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Vorfall als eine klare Verletzung der verfassungsmäßigen Rechte und hebt systematische Probleme im Verhalten der Polizei gegenüber Journalisten hervor.





