Ein Ehepaar, das zuvor wegen Verstümmelung der weiblichen Genitalien (FGM) in Irland verurteilt worden war, wurde 2021 wegen schwerwiegender Fehler in der Übersetzung seiner Aussagen während des Prozesses verurteilt. Das Berufungsgericht entschied später, dass der Fall eine Justizfehler darstellt. Vor kurzem verurteilte das gleiche Gericht das Ehepaar zu ihren Rechtskosten, nachdem festgestellt wurde, dass das Verfahren trotz der Bedenken des Direktors der Staatsanwaltschaft (DPP) keine Anpassungen erforderte. Dieses Urteil folgte einer detaillierten Überprüfung von Sachverständigenbeweisen, die bestätigten, dass das Kind keine FGM erlitten hatte. Das Ehepaar, das als erstes in Irland mit solchen Anklagen konfrontiert war, äußerte sich erleichtert über das Ergebnis, räumte aber die persönlichen Kosten der Tortur ein.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel werden die Gerichtsverfahren und Gerichtsentscheidungen über die Verurteilung des Paares und die anschließende Aufhebung der Anklagepunkte dargestellt.


