Der High Court of Australia erwägt eine verfassungsrechtliche Beschwerde gegen Teil 5.3B des Commonwealth Criminal Code, der es der Regierung erlaubt, Gruppen, die als "verbotene Hassgruppen" gelten, zu verbieten und ihren Mitgliedern schwere strafrechtliche Strafen zu verhängen. Die White Australia Party stellt das Gesetz aus drei Gründen in Frage: Mangel an parlamentarischer Autorität, Verletzung der impliziten Freiheit der politischen Kommunikation und Verletzung der Gewaltenteilung. Das Gesetz ermöglicht es Ministern, eine Gruppe als Hassorganisation zu erklären, die auf angeblichem vergangenen oder geplanten Verhalten im Zusammenhang mit rassistischer Diskriminierung basiert, ohne eine strafrechtliche Verurteilung zu verlangen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die rechtlichen Argumente sowohl der Regierung als auch der White Australia Party, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.




