Das Berufungsgericht in Puerto Montt wird diesen Freitag die mögliche Entlassung von Senator Miguel Ángel Calisto überprüfen, der wegen wiederholten Steuerbetrugs angeklagt ist. Der Fall wurde vom Coyhaique-Gericht verlegt, nachdem die Richter, die am Anfangsprozess beteiligt waren, disqualifiziert wurden. Die Vorwürfe stammen aus dem Jahr 2022, als die Staatsanwälte feststellten, dass Calisto wiederholten Steuerbetrug begangen hat, indem er eine Beraterin, Carla Graf, eingestellt hat, die nie irgendeine Arbeit geleistet hat. Graf und ihr Ehemann, Roland Cárcamo, ein ehemaliger Berater von Calisto, werden ebenfalls in dem Fall angeklagt. Cárcamo legte Beweise vor, die zeigen, wie er Calisto half, Kongressmittel für persönlichen Nutzen zu erhalten, nicht ausgeführte Projekte zu orchestrieren und die Aufdeckung ihrer Systeme zu vermeiden. Die Staatsanwälte haben eine Haftstrafe von 12 Jahren für Calisto gefordert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über Gerichtsverfahren gegen einen Senator und diskutiert mögliche Implikationen für einen Gesetzgebungsprozess.




