Ein Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, dass die Entdeckung von menschlichen Überresten auf einer Viehzucht nicht genügend Beweise liefert, um die Untersuchung des Todes von Jayden Penno-Tompsett, einem 22-jährigen Mann, der 2017 vermisst wurde, erneut zu eröffnen. Der Northern Coroner, Wayne Pennell, entschied am 21. August, dass der Schädel und die Skelettreste, die von Bauern im Oktober 2025 gefunden wurden, keine ausreichenden Gründe für die Anfechtung der Schlussfolgerungen der ersten Untersuchung im Jahr 2021 bieten. Jayden Penno-Tompsett wurde zuletzt am Silvesterabend 2017 in der Nähe von Charters Towers, südwestlich von Townsville, gesehen, als er von seinem Reisebegleiter und ihrem Fahrzeug wegging.
Er war auf einer Straßenreise von Newcastle, New South Wales, nach Cairns für eine Silvesterfeier. Laut der ursprünglichen Untersuchung hatte das Paar sich entschieden, zu fahren, anstatt zu fliegen, um die Entdeckung von Drogen am Flughafen zu vermeiden. 6 Gramm Methamphetamin und war mehrere Tage vor seinem Verschwinden ohne Schlaf gegangen. Während der ersten Untersuchung wurde festgestellt, dass Jayden zunehmend unberechenbar wurde, nachdem er realisiert hatte, dass einige der Drogen fehlten.
Die Untersuchung stellte zunächst fest, dass er wahrscheinlich an der Exposition gegenüber den Elementen starb, während er unter dem Einfluss von Drogen war. Der Fall wurde im Mai 2025 nach der Entdeckung von Jaydens teilweisen Überresten durch Bauern auf einem Grundstück etwa 3 Kilometer von dem Ort entfernt, an dem er zuletzt gesehen wurde, wiedereröffnet. Die neuen Beweise führten jedoch nicht zu einer Änderung der Ergebnisse des Gerichtsmediziners. Die forensische Analyse der Überreste zeigte keine Anzeichen von Verletzungen zum oder um den Zeitpunkt des Todes, noch waren die Ergebnisse mit der ursprünglichen Schlussfolgerung, dass Jayden an der Exposition starb, inkonsistent.
Sein Urteil betonte, dass der Mangel an einem vollständigen Skelett es unmöglich machte, bestimmte Möglichkeiten auszuschließen. Dennoch deuteten die gesammelten Beweise nicht darauf hin, dass die ursprüngliche Untersuchungsermittlung aufgehoben werden sollte. Jaydens Mutter hatte während der ersten Untersuchung Bedenken geäußert, dass Foul Play beteiligt gewesen sein könnte, möglicherweise im Zusammenhang mit unbezahlten Drogenschulden. Während der erste Gerichtsmediziner diese Theorie zurückwies, wurde die Korrespondenz der Mutter im Lichte der neuen Erkenntnisse erneut überprüft. Gerichtsmediziner Pennell stellte fest, dass ihre Bedenken keine neuen oder überzeugenden Beweise vorlegten, die die ursprünglichen Erkenntnisse in Frage stellen könnten.
In seiner abschließenden Erklärung kam Coroner Pennell zu dem Schluss, dass es keinen berechtigten Grund gibt, die früheren Schlussfolgerungen bezüglich der Umstände oder der Todesursache von Jayden zu ändern.
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