In Medellín wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet, nachdem der Körper von Johan Alexis, einem 17-jährigen Mitglied der LGBTIQ+-Gemeinschaft, in seinem Haus im Viertel La Iguaná tot aufgefunden wurde. Seine Mutter entdeckte ihn mit tödlichen Verletzungen und einem Kissenbezug, das um seinen Mund gebunden war. Der Vorfall ereignete sich am 27. August, kam aber am Wochenende ans Licht. Laut Polizeiberichten wurde das Opfer am Nachmittag von seiner Mutter gefunden und ins Krankenhaus gebracht, wo die Ärzte bei der Ankunft bestätigten, dass er keine Vitalzeichen hatte. Die Forensik ergab mehrere körperliche Verletzungen, darunter Wunden am Hals, Kratzer und Verletzungen am linken Knöchel und rechten Zeh. Johan lebte mit seiner Großmutter in La Aurora und besuchte gelegentlich seine Mutter in La Iguaná. Dies bringt die Gesamtzahl der Mordfälle in Medellín im Jahr 2026 auf 1766, obwohl im Vergleich zum Vorjahr eine Abnahme von 46 Fällen zu verzeichnete.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Informationen über ein Gewaltverbrechen, an dem ein Mitglied der LGBTIQ+-Gemeinschaft beteiligt war, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.



