Vertreter der Demokratischen Republik Kongo (DRC) und der von Ruanda unterstützten Rebellengruppe M23 haben nach Verhandlungen in Genf, Schweiz, ein Friedensabkommen erzielt. Das Abkommen, das mit der Beteiligung des US-Außenministeriums, der Afrikanischen Union, der Schweiz und Katars vermittelt wurde, skizziert eine Roadmap für die Erreichung eines dauerhaften Friedens in der Demokratischen Republik Kongo. Dies folgt auf ein früheres Abkommen, das im November 2026 in Doha, Katar unterzeichnet wurde. Während seit dem 15. November ein Waffenstillstand in Kraft ist, sind die Fortschritte in Richtung Frieden langsam, obwohl der jüngste Gefangenenaustausch auf eine gewisse Bewegung hindeutet. Der neue Plan beinhaltet eine Beobachtermission, die von UN-Friedenstruppen der MONUSCO unterstützt wird, und setzt zukünftige Verhandlungen zur Lösung des Konflikts fest. Der Konflikt, der Anfang 2022 begann, hat zu Hunderten von Zivilisten und Millionen von Vertriebenen aufgrund der anhaltenden Gewalt zwischen der Regierung der Demokratischen Republik Kongo und den M23-Rebellen geführt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Friedensabkommen als eine ausgewogene Entwicklung dar, an der mehrere internationale Akteure beteiligt sind, darunter die USA, die AU, die Schweiz und Katar.



