Der Artikel beschreibt, wie Feinde konstruiert werden, wobei er sich insbesondere auf das jüngste argentinische Dekret konzentriert, das die Ausweisung von Ausländern erlaubt, die Hass auf Argentinien oder seine Symbole zum Ausdruck bringen. Dies hat rechtliche Debatten darüber neu entfacht, ob solche Maßnahmen in den Zuständigkeitsbereich des Staates fallen, verfassungsmäßige Grenzen respektieren oder die Meinungsfreiheit verletzen. Der Artikel verfolgt dieses Phänomen historisch und stellt fest, dass Argentinien in Zeiten sozialer oder politischer Spannungen rechtliche Rahmenbedingungen genutzt hat, um außergewöhnliche Kategorien von Menschen, oft Ausländer, zu schaffen, die als Bedrohungen für die nationale Ordnung wahrgenommen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine historische und rechtliche Analyse der Art und Weise, wie in Argentinien Politiken gegen Ausländer umgesetzt wurden, ohne offen eine politische Seite zu begünstigen.





