Der scheidende Präsident Kolumbiens, Gustavo Petro, hat behauptet, dass sich ein israelisches Cyber-Intelligenzunternehmen namens BlackCore in die jüngsten Präsidentschaftswahlen eingemischt hat, bei denen ein rechtsextremer, pro-israelischer Kandidat seinen linken Rivalen knapp besiegt hat. Petro behauptet, dass BlackCore 500.000 Bot-Konten verwendet hat, um Desinformation gegen ihn und seinen Verbündeten Ivan Cepeda zu verbreiten. Die Firma führte Berichten zufolge ähnliche Kampagnen in anderen Ländern durch, darunter Frankreich, Schottland und Angola. Der kommende Präsident, Abelardo de la Espriella, ist eine pro-israelische Persönlichkeit, die vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump unterstützt wird und von dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu gratuliert wurde. Der Generalstaatsanwalt Kolumbiens bestritt jegliche Beweise für Wahlmischung, aber Petro hat Israel lautstark kritisiert, einschließlich des Abbruchs der diplomatischen Beziehungen im Jahr 2024 wegen seiner Aktionen in Gaza.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt Anschuldigungen des linksgerichteten kolumbianischen scheidenden Präsidenten gegen eine israelische Firma und einen pro-israelischen Kandidaten vor und weist auf den Mangel an Beweisen aus offiziellen Quellen hin.






