Colin Kaepernick, der ehemalige NFL-Quarterback, der dafür bekannt ist, dass er während der Nationalhymne gegen rassistische Ungerechtigkeit geknien hat, behauptete 2017, dass er aufgrund seines Aktivismus nicht in die Liga zurückkehren durfte. Trotz des Interesses mehrerer Teams, darunter der Miami Dolphins, behauptete Kaepernick, dass Besitzentscheidungen seine Rückkehr blockierten. Er reichte eine Beschwerde gegen die NFL ein und beschuldigte die Besitzer, sich gegen ihn verschworen zu haben. NFL-Kommissar Roger Goodell wies Behauptungen über organisierte Absprachen zurück und betonte, dass einzelne Teamentscheidungen im Spiel waren. 2019 versuchte die Liga, Kaepernick ein Training zu ermöglichen, aber er stornierte es aufgrund von Bedenken wegen einer restriktiven Befreiung. In der Zwischenzeit arbeitete die NFL daran, die Auswirkungen von Kaepernicks Protesten abzumildern, indem sie mit Partnerinitiativen zusammenarbeitete, während die sozialen TV-Bewertungen zurückgingen und ein umstrittiges politisches Klima herrschten.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird Kaepernicks Aktivismus als legitime Form des Protests gegen systemischen Rassismus dargestellt, der sich an fortschrittlichen Werten orientiert.




