Die Polizei untersucht weiterhin den kalten Fall der Göhrde-Morde, der Ende der 1980er-Jahre stattfand und mindestens fünf Todesfälle zur Folge hatte. Der mutmaßliche Täter, ein ehemaliger Friedhofsgärtner aus Lüneburg namens Kurt-Werner Wichmann, war 1989 im Bezirk Lüchow-Dannenberg für zwei Doppelmorde verantwortlich. Er starb im Gewahrsam durch Selbstmord. Es bleibt unklar, ob er einen Komplizen hatte. In den vergangenen zwölf Monaten haben die Behörden aus ganz Deutschland zahlreiche Hinweise zu diesem Fall erhalten. Die Ermittler untersuchen auch mögliche Verbindungen zu anderen Verbrechen, die Wichmann zugeschrieben werden. Im Herbst 2017 wurde die Leiche einer Frau, die 1989 verschwunden war, unter einer Garage auf dem ehemaligen Grundstück des Verdächtigen entdeckt. Im Mai 2019 veröffentlichte die Polizei verschiedene Beweise, die aus seinem ehemaligen Zuhause online gefunden wurden, darunter ausgegrabene Handtaschen und Schuhe.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über laufende polizeiliche Ermittlungen zu historischen Morden, ohne offen eine bestimmte Perspektive zu bevorzugen oder eine voreingenommene Sprache zu verwenden.




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