Das Cabinet Magazine, eine literarische Quartalszeitschrift, organisierte in Berlin eine Veranstaltung, bei der Experten Büchern gefälschte Anmerkungen hinzufügten, um sie gut gelesen zu erscheinen. Inspiriert von einem Vorschlag des Schriftstellers Flann O'Brien aus dem Jahr 1939, bot die Veranstaltung Pakete von 5 bis 15 Euro für Dienstleistungen wie Rückgratbrechen, Unterstreichen und Hinzufügen von Marginalien an. Zu den Teilnehmern gehörten ein ungelesenes Buch, das von einer Mutter geschenkt wurde, und eine Kopie von Walter Benjamins "Arcades Project", das eine verlorene Ausgabe ersetzen sollte. Die Veranstaltung kombinierte Humor und Literatur, wobei Flann O'Brien und Monty Python erwähnt wurden, und Pläne für zukünftige Spendenaktionen in New York.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt ein kulturelles Ereignis im Zusammenhang mit Buchhandhabung und literarischem Humor, ohne politische Kontroversen oder ideologische Rahmenbedingungen.



