Im Jahr 2020 verpflichtete sich AustralianSuper, Australiens größter Altersvorsorgefonds, sein Anlageportfolio mit Netto-Null-Kohlenstoffemissionen im Rahmen des Pariser Abkommens auszurichten, was zur Veräußerung seines Anteils am Kohlenbergbauunternehmen Whitehaven Coal führte. Bis 2026 war AustralianSuper jedoch der größte Investor in Whitehaven mit einem Anteil im Wert von über 600 Millionen US-Dollar. Dieser Schritt hat in der Altersvorsorgebranche Bedenken darüber geweckt, ob der Fonds seine Klimaverpflichtungen einhält. Während viele Superfonds immer noch in fossile Brennstoffe investieren, begrenzen viele die Exposition gegenüber thermischer Kohle aufgrund ihrer Umweltauswirkungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven - Kritiker, die die Ausrichtung auf die Klimaziele in Frage stellen, und die AustralianSuper, die ihre Begründung auf der Grundlage von Investitionsmöglichkeiten und wirtschaftlicher Notwendigkeit erläutert.





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