In einer Debatte, die im Rahmen des Cnpr-Forums "Wasser, Notfall der Verwaltung oder eine Ressource, in die man investieren kann?" geführt wurde, konzentrierte sich die Debatte darauf, wie sich Italien mit dem Thema Wasser auseinandersetzen sollte.
Giorgio Maria Bergesio, stellvertretender Vorsitzender der Industrie-Kommission des Senats und Mitglied der Lega, betonte, dass Italien das Wasserproblem lange Zeit reaktiv angegangen und erst eingegriffen hat, wenn die Dürre bereits im Gange war. Er wies jedoch auf einen Kurswechsel hin und sagte, dass man nun eine strukturellere Strategie aufbauen wolle.
Darüber hinaus erwähnte er den Nationalen Infrastrukturplan für die Sicherheit im Wasserbereich, der als eines der wichtigsten Programmierungsinstrumente der letzten Jahre gilt. Dieser Plan hat etwa 400 strategische Projekte identifiziert, darunter Aquedukte, Invasion und Versorgungsnetze, mit einem Finanzierungsbedarf von mehr als 12 Mrd. EUR. Im Jahr 2025 wurde eine erste Tranche von 954 Mio. EUR finanziert, und es wird an einer weiteren Mittelzuweisung von rund 900 Mio. EUR gearbeitet.
Massimo Milani, Sekretär der Umweltkommission der Kammer und Mitglied des FdI, forderte die Regierung auf, den Plan für die Wasserressourcen für 2018 mit bedeutenden Investitionen aus den Ressourcen des Pnrr in Höhe von 4,5 Milliarden Euro umzusetzen. Er erwähnte auch eine erste Investition in Höhe von einer Milliarde Euro für langfristige Interventionen, insbesondere im Süden, wo neue Infrastrukturen und die Sanierung bestehender Infrastrukturen notwendig sind.
Patty L'Abbate, Vizepräsidentin des Umweltausschusses der Abgeordnetenkammer und M5S-Mitglied, betonte die Notwendigkeit, die Notfallpolitik endgültig zu überwinden.
Der Abt erwähnte auch die Verringerung der Verluste aus dem Wassernetz, die in Italien 45% erreichen, und die Zunahme der Wiederverwendung von Abwasser, die heute bei 4% liegt.
Marco Simiani, Mitglied der Umweltkommission der Abgeordnetenkammer der Demokratischen Partei, machte auf die Verluste des nationalen Wassernetzes aufmerksam.Er wies darauf hin, dass in einigen Städten wie Potenza die Verluste bis zu 70% betragen, während sie in Sizilien über 55% liegen.Der italienische Durchschnitt liegt bei etwa 41%.Simiani betonte ferner die Bedeutung der Wiederverwendung des gereinigten Wassers sowohl in der Landwirtschaft als auch in industriellen Prozessen sowie die Notwendigkeit, Systeme zur Sammlung und Rückführung von Abwasser zu entwickeln.Er wies darauf hin, dass diese Maßnahmen unerlässlich sind, um die Verschwendung zu verringern und eine nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen zu gewährleisten.
Die Diskussionen im Rahmen des Forums haben daher eine Reihe von Herausforderungen und Chancen für den italienischen Wassersektor aufgezeigt. Obwohl Versuche unternommen wurden, eine strukturellere und längerfristige Strategie zu entwickeln, bestehen nach wie vor erhebliche Probleme wie die Verluste im Wassernetz und der geringe Prozentsatz der Wiederverwendung von Abwasser.
Die nächste Phase könnte die Verabschiedung neuer Gesetze, die Erhöhung der verfügbaren Mittel und die Umsetzung spezifischer Projekte zur Verringerung der Verschwendung und zur Steigerung der Effizienz der Wasserverteilung umfassen.
2 Berichte
Il GiornaleParteinahMittevor 5 Tagen Wasser als strategischer Schatz für das LandThe article discusses the transformation of water management in Italy from an emergency response model to a strategic resource requiring long-term investment, infrastructure development, and innovation. The discussion took place at the Cnpr forum 'Acqua, emergenza da gestire o risorsa su cui investire?' organized by the Pension Fund for Accountants and Financial Experts. Political figures such as Giorgio Maria Bergesio (Lega), Massimo Milani (Fratelli d'Italia), and Patty L'Abbate (Fratelli d'Italia) emphasized the need for structural planning, highlighting initiatives like the National Infrastructure Plan for Water Security and investments under the PNRR (National Recovery and Resilience Plan). These efforts aim to address challenges like droughts and extreme weather through modernized systems, reuse of wastewater, and circular economy strategies.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): The article presents viewpoints from multiple political actors across different parties discussing national water policy. It does not favor any particular ideological stance but rather outlines various perspectives on infrastructure and environmental strategy. The framing remains balanced, focusing
Il GiornaleParteinahMittevor 6 Tagen Cnpr-Forum: Wasser, Notfall zu bewältigen oder Ressource zu investieren?In diesem Artikel wird Italiens Ansatz zur Bewirtschaftung der Wasserressourcen erörtert, wobei der Schwerpunkt auf der Umstellung von einer auf Notfällen basierenden Strategie auf ein strukturelleres und investitionsorientiertes Modell liegt. Giorgio Maria Bergesio (Lega) hebt die jüngsten legislativen Anstrengungen und Infrastrukturpläne hervor, die darauf abzielen, die Wassersicherheit durch Projekte wie den Nationalen Wasserinfrastrukturplan zu verbessern, der über 400 strategische Arbeiten und erhebliche Finanzierungszuweisungen umfasst.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während beide Redner verschiedene politische Parteien vertreten (Lega und M5S), konzentrieren sich ihre Argumente eher auf technische Lösungen als auf eine offensichtliche ideologische Positionierung.
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