Der brasilianische Industrieverband (CNI) hat Präsidentschaftskandidaten Steuerreformen für Unternehmenserträge vorgeschlagen, um Brasilien an die internationalen Standards der OECD anzugleichen. Der Vorschlag beinhaltet die Senkung des Nominalsteuersatzes für Unternehmensgewinne (IRPJ und CSLL) auf unterhalb des OECD-Durchschnitts von 23,3%, derzeit bei 34% für große Unternehmen. Er schlägt auch vor, die Obergrenze von 30% für die Entschädigung fiskalischer Verluste zu beseitigen, die Regeln für Zinsen auf Eigenkapital zu modernisieren, Anreize für Forschung und Entwicklung zu überprüfen und konsolidierte Rechnungslegungsregeln für Wirtschaftsgruppen zu verabschieden. Darüber hinaus fordert der Plan die Erweiterung von Vereinbarungen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung und die Ersetzung des derzeitigen Systems zur Besteuerung ausländischer Einnahmen durch international ausgerichtete Praktiken. Der CNI argumentiert, dass Brasilien mit den globalen Unternehmenssteuernormen nicht abgestimmt ist und in bestimmten Situationen mit hohen Nominalsteuern und vorzeitigen kumulativen Steuern konfrontiert ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen detaillierten Vorschlag des CNI, einer bedeutenden Industriegruppe, der spezifische Steuerreformen beschreibt, die darauf abzielen, Brasilien an internationale Standards anzupassen.





