Ein neuer Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen warnt davor, dass die Emissionen fossiler Brennstoffe die Erde in eine gefährliche Phase des "Klimaüberschreitens" treiben, in der die globalen Temperaturen innerhalb weniger Jahre wahrscheinlich die durch das Pariser Abkommen festgelegte Schwelle von 1,5 Grad Celsius überschreiten werden. Der Bericht betont die dringende Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen drastisch zu reduzieren, um sie bis 2035 zu halbieren und Methoden zu entwickeln, um große Mengen an Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen. Wissenschaftler weisen darauf hin, dass die derzeitigen Emissionstrends darauf hindeuten, dass die Erwärmung bis 2100 2,7 bis 3 Grad Celsius erreichen könnte, auch wenn alle Verpflichtungen des Pariser Abkommens eingehalten werden, was zu einer Erwärmung von etwa 1,7 bis 1,8 Grad führt.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel bezeichnet den Klimawandel als eine dringende Krise, die sofortige und drastische Maßnahmen erfordert, und betont, dass die Regierungen ihre Verpflichtungen nicht einhalten.





