Eine von der Flinders University geleitete Studie legt nahe, dass die zunehmende zivile Empörung über Umweltprobleme und Tierschutz zu radikaleren Protesten weltweit führen könnte. Die Forschung hebt hervor, wie die moralischen Überzeugungen der Menschen über den Schutz des Planeten und die Verringerung des klimaschädlichen Schadens sowohl alltäglichen Aktivismus als auch extreme Aktionen auslösen können. Beispiele sind Handlungen wie das Malen von Kunstwerken, das Einbrechen in Schlachthöfe und die Durchführung von Anti-Minen-Demonstrationen. Die Forscher argumentieren, dass wenn Individuen eine breite Unterstützung für diese Ursachen wahrnehmen, ihr Engagement für Aktionen intensiviert wird. Die Studie analysierte die Antworten von über 580 AustralierInnen in Bezug auf ein umstrittenes Bergbauprojekt und Situationen des Tierschutzes und betonte die Rolle des intrinsischen Wertsrahmens bei der Motivation radikaler Verhaltens.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel fasst den Klimaschutz und damit verbundene Proteste als moralisch motivierte Aktionen, die auf intrinsischen Werten beruhen, ein, was mit progressiven Perspektiven übereinstimmt.





