In einer Studie, die in Molecular Oncology veröffentlicht wurde, wurden spezifische zirkulierende MikroRNAs identifiziert, die als Biomarker für den Nachweis von Krebs-assoziierter Kachexie bei älteren Hunden dienen könnten. Die Forscher analysierten Blutproben von 25 älteren Hunden und fanden verringerte Niveaus von miR-15a, miR-15b, miR-16 und miR-140 bei Hunden mit Kachexie, wobei miR-16 die stärkste Korrelation zeigte. Weibliche Hunde mit Krebs hatten besonders niedrige Niveaus von miR-140, die entzündungshemmende Eigenschaften aufweisen, was auf eine mögliche Verbindung zwischen östrogenbedingten Krebsarten und unterdrückter miR-140-Expression hindeutet. Die Ergebnisse unterstreichen die Möglichkeit, diese MikroRNAs für die frühzeitige Erkennung und Behandlung von Kachexie in der Veterinär- und Humanmedizin zu verwenden und die biologischen Ähnlichkeiten zwischen Hunden und Menschen zu nutzen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt wissenschaftliche Forschung im Zusammenhang mit der Gesundheit von Hunden und präsentiert keine politisch aufgeladenen Themen. Er konzentriert sich auf medizinische Fortschritte und biologische Forschung, ohne eine Haltung einzunehmen oder Vorurteile gegenüber einer politischen Ideologie zu zeigen.






