Jan Hřebejk, ein bekannter tschechischer Regisseur und Drehbuchautor, veröffentlichte ein neues Buch in Form eines Interviews mit der Reporterin Veronicí Bednářovou. Das Buch heißt *U mě pořád dobrý*, und stellt einen tieferen Blick auf Hřebejk's Lebenswerk, seine Karriere und seine persönlichen Erfahrungen dar. In dem Gespräch spricht Hřebejk über Schlüsselmomente seines Lebens, einschließlich der Entstehung einiger seiner berühmtesten Filme, wie sind *Šakalí léta*, *Musíme si pomáhat* und *Horem pádem*.
Das Buch beinhaltet eine detaillierte Beschreibung des Entstehungsprozesses dieser Filme, einschließlich der Kulisse und Beziehungen zwischen den Schauspielern. Einer der interessantesten Momente ist die Erwähnung des Entstehens des Films *Pelíšky*, in dem Hřebejk beschreibt, wie er mit Jiřím Kodetem zusammenfiel, der ursprünglich Probleme mit der Besetzung der Rolle hatte.
Hřebejk widmet sich auch seiner Kindheit in der Gemeinde Řeporyje, wo er in einer Familie gläubiger Eltern aufwuchs. Obwohl er sich in der Erziehung gefühlt hat, gab er zu, dass ihm "das Vertrauen" nicht gegeben wurde. Diese Frage wurde Teil seiner persönlichen Geschichte und spiegelt seine Philosophie wider, die in vielen seiner Filme reflektiert wird.
V knize se Hřebejk nicht vermeiden in politischen und sozialen Fragen, die häufig in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Zum Beispiel sind seine Ansichten über Gesellschaft und Beziehungen zwischen Menschen hier zusammengefasst und analysiert. Allerdings werden diese Fragen als Teil seiner persönlichen Politik dargestellt, ohne unnötige Polemisierung.
Das Gespräch wurde von Veronika Bednářová, die über Hunderte von Gesprächen verfügt, und von Tom, wie gesagt, geführt. Gemeinsam mit Hřebejkem wählten sie eine Form des Gesprächs, die schnell, einfach und selbstverständlich ist.
Das Buch wird auf dem 60. Internationalen Filmfestival in Karlových Varech (KVIFF) präsentiert, das vom 3. bis 11. Juli stattfindet. Hřebejk und Bednářová werden unter den Gastgebern des Studios Novinek.cz sein, wo ein Live-Gespräch ausgestrahlt wird.
Auf der anderen Seite, im Rahmen aktueller Ereignisse, bereitet sich der tschechische Kinematograf auf den Film *Chica Checa* vor, der von Regisseur Šimonem Holým entworfen wurde. Der Film beschäftigt sich mit einer fast romantischen und emotionalen Geschichte zwischen Mutter und Sohn, in der er als Schwul gezeigt wird und als erfolgreiche Drag Queen auftritt. In den Hauptrollen spielen Jan Cina und Pavla Tomicová, die nach Ansicht der Kritiker hervorragend ergänzt werden. Der Film kombiniert Humor, melodramatische Elemente und Identitätsthemen, was ihn zu einem der bedeutendsten tschechischen Filme des letzten Jahres macht.
Der Regisseur Šimon Holý erklärte, dass der Film in einer Zeit entstanden sei, in der Menschen sich von ihren Lieben getrennt fühlen und sich wieder mit menschlichen Geschichten verbinden müssen.
Die Geschichte spielt um die 55-jährige Zdeny, die das gewöhnliche Leben einer Dorfpostfrau sieht. Ihr Sohn Lukáš, der in Frankreich lebt, kehrt nach Hause zurück, um die letzten Wünsche seiner Großmutter zu erfüllen, was dazu führt, dass er feststellt, dass er schwul ist und als Drag Queen auftritt. Diese Geschichte wird die Grundlage für einen unerwarteten Weg, der Mutter und Sohn in ein neues Verständnis und Vergebung verbindet.
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