Senator Ted Cruz von den Vereinigten Staaten hat die nigerianische Regierung dafür kritisiert, dass sie eine Lobbyfirma eingesetzt hat, um Berichte über Gewalt gegen Christen in dem Land herunterzuspielen. Er behauptet, dass diese Bemühungen darauf abzielen, die Aufmerksamkeit von den anhaltenden Sicherheitsproblemen Nigerias abzulenken. Die nigerianische Regierung hat Berichten zufolge die DCI Group, eine in den USA ansässige Lobbyfirma, für einen Vertrag über 9 Millionen Dollar angeheuert, um die Kommunikation zum Schutz von Christen in Nigeria zu verwalten. Dies folgt darauf, dass Nigeria vom ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump als "Land von besonderem Interesse" bezeichnet wurde. Cruz hat zuvor eine Gesetzgebung vorgeschlagen, die nigerianische Beamte für die Erleichterung der Gewalt gegen religiöse Minderheiten anvisiert. Als Reaktion darauf genehmigte das US-Repräsentantenhaus eine Maßnahme, alle ausländischen Hilfen für Nigeria zurückzuhalten, es sei denn, das Land greift effektiv auf die innere Gewalt zu.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die Aktionen der nigerianischen Regierung als ausweichend und trügerisch, betont die Kritik eines US-Politikers und verweist auf vorgeschlagene Sanktionen und militärische Maßnahmen.





