Der chinesische Staatschef Xi Jinping forderte Thailand und Kambodscha auf, ihren langjährigen Grenzstreit bei Treffen mit den Premierministern beider Nationen auf der Weltkonferenz für künstliche Intelligenz in Shanghai zu lösen. Der Streit um einen umstrittenen Tempelkomplex hat in den letzten Jahren zu tödlichen Zusammenstößen geführt, darunter über 100 Opfer bei dem schwersten Vorfall im vergangenen Jahr. Obwohl ein im Dezember 2025 eingeführter Waffenstillstand weitgehend intakt geblieben ist, werden weiterhin Verstöße vorgeworfen. Xi betonte, dass die Lösung des Konflikts den "gemeinsamen und langfristigen Interessen" beider Länder dient und plädierte für Dialog und versprach Chinas Unterstützung für eine Verhandlungslösung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt Chinas diplomatische Bemühungen zur Vermittlung des Grenzstreits zwischen Thailand und Kambodscha dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





