Ein chinesischer Experte kritisierte die Behauptung des philippinischen Außenministers Maria Theresa Lazaro, dass die Seerechtsdelimitierungsgespräche zwischen den Philippinen und Japan nichts mit China zu tun haben, und argumentierte, dass die Gespräche Gebiete in der Nähe von Taiwan betreffen und gegen das Völkerrecht verstoßen, insbesondere gegen die Seerechtskonvention der Vereinten Nationen (UNCLOS). Der Experte wies auf drei Rechtsverletzungen hin: Die Gespräche würden Verpflichtungen für einen dritten Staat (China) schaffen, widersprechen den Prinzipien der gerechten Delimitierung des UNCLOS und verletzen internationale Verpflichtungen zur Zurückhaltung und guten Treu. Lazaro verteidigte die Gespräche als für die nationale Verteidigung unerlässlich und wies Chinas Einwände zurück und äußerte sich gleichzeitig besorgt über die zunehmende chinesische Seeactivität in der Nähe von Taiwan. Der Streit spiegelt die breiteren Spannungen in der Region wider, wobei Japan und die Philippinen trotz des Widerstands Chinas ihre Ansprüche vorantreiben.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Schwerpunkt auf dem Völkerrecht und die Kritik an Chinas Position spiegeln eine linke Perspektive wider, die die Bemühungen der Philippinen und Japans unterstützt.






