China kündigte eine große technologische Initiative an, die darauf abzielt, seine Rechenkapazitäten für künstliche Intelligenz (KI) bis 2030 deutlich zu erweitern. Das Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) skizzierte einen Fünfjahresplan mit 9.800 eflops intelligenter Rechenkapazität, der eine vierfache Erhöhung gegenüber dem aktuellen Niveau von rund 2.450 eflops erfordert. Der Plan beinhaltet den Einsatz von KI-Rechenclustern mit bis zu 100.000 Beschleunigerkarten und die Investition von 3,8 Billionen Yuan (532 Milliarden US-Dollar) in die Informationsinfrastruktur zwischen 2026 und 2030. Die Strategie betont die Anpassung der Infrastruktur an inländisch entwickelte Rechenchips und entspricht dem Projekt "East Data, West Computing", das Rechenarbeitslasten in weniger dicht besiedelte westliche Regionen mit niedrigeren Kosten und reichhaltigen Energieressourcen verlagert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen sachlichen Überblick über Chinas strategische Planung für die Entwicklung der KI-Infrastruktur ohne offensichtliche ideologische Neigung.


