Die chinesischen Behörden haben 10 Personen dafür bestraft, "Gerüchte" im Zusammenhang mit der Nepal-Tibet-Katastrophe zu verbreiten, die am 26. August stattfand und in beiden Regionen zu über 900 Todesfällen und 4.800 Vermissten führte. Zu den Opfern gehörten laut offiziellen Berichten 16 Todesfälle und 546 vermisste Personen in Tibet. Das Cybersicherheitsschutzbüro des chinesischen Ministeriums für öffentliche Sicherheit identifizierte die Personen, die falsche Informationen in den sozialen Medien veröffentlicht hatten, übertriebene Opferzahlen behaupteten und die Katastrophe bestimmten Ursachen zuschrieben. Diese Maßnahmen stimmen mit den breiteren Bemühungen der chinesischen Behörden zur Bekämpfung von Fehlinformationen überein, wobei gesetzliche Bestimmungen die Inhaftierung und Geldstrafen für diejenigen zulassen, die falsche Informationen über die Katastrophe verbreiten. Die chinesische Botschaft in Nepal wies auch Vorwürfe zurück, dass China keine ausreichenden Warnungen erteilt habe, und betonte die Zusammenarbeit bei den Vorwürfen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel über die Durchsetzung von Gesetzen gegen Fehlinformationen in China spricht, stellt er die Fakten objektiv ohne offensichtliche ideologische Neigung dar.



