China verstärkt seine rechtlichen Instrumente, um ausländischen Sanktionen und Exportkontrollen entgegenzuwirken, was die Risiken für multinationale Unternehmen, die innerhalb seiner Grenzen tätig sind, erhöht. Seit März hat Peking zwei neue Vorschriften eingeführt, die Vergeltungsmaßnahmen gegen ausländische Unternehmen ermöglichen, die die Sicherheit der Lieferkette bedrohen oder Sanktionen mit "unangemessener extraterritorialer Gerichtsbarkeit" durchsetzen. Ein drittes Gesetz, das noch in Entwurfform ist, ermöglicht chinesischen Staatsanwälten, Fälle gegen ausländische Organisationen oder Einzelpersonen zu verfolgen, deren Handlungen als nationaler Interessen oder des öffentlichen Wohlstands schaden. Diese Maßnahmen, die Teil breiterer Reformen der chinesischen Rechtsstreitigkeiten im öffentlichen Interesse sind, könnten zu Strafen wie Visa, Geldbußen, Vermögensentscheidungen und Handelsbeschränkungen für Unternehmen führen, die westlichen Sanktionen entsprechen. Rechtsexperten warnen, dass diese Entwicklungen die Compliance-Strategien von Unternehmen erschweren und Unternehmen einer erhöhten Kontrolle aussetzen, wenn ihre Handlungen als restriktive ausländische Politik wahrgenommen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel diskutiert zwar Chinas Ausweitung der Regulierungsbefugnisse gegen ausländische Sanktionen, stellt diese Entwicklung jedoch als strategische und rechtliche Entwicklung dar, anstatt offen eine bestimmte politische Haltung zu unterstützen oder zu kritisieren.




