Der französische Premierminister, Sébastien Lecornu, hat eine neue Maßnahme vorgeschlagen, die darauf abzielt, große Erbschaften als Alternative zur umstrittenen Zucman-Steuer auf Investmentfonds umzuleiten. Diese Idee wurde während wirtschaftlicher Treffen in Aix-en-Provence diskutiert, wo Lecornu die Notwendigkeit betonte, die Vermögensungleichheit anzugehen. Der Vorschlag verweist auf die Arbeit des Ökonomen Philippe Aghion, der vorgeschlagene Pflichtphilanthropie für wohlhabende Familien nach der Erbschaft, mit hoher Besteuerung, wenn sie sich weigern. Lecornu beschrieb die Idee als eine "Herausforderung" ("chiche") und gab an, dass sie in die bevorstehende Haushaltsdebatte aufgenommen werden könnte. Die Regierung erwägt, diese Maßnahme zu formalisieren, um sie in das im Oktober vorzulegende Finanzgesetz aufzunehmen, obwohl Details unklar sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während das Thema Vermögensumverteilung und Besteuerung politisch aufgeladen ist, werden in dem Artikel sowohl die Zucman-Steuer als auch die vorgeschlagene "gezwungene Philanthropie" als Alternativen dargestellt, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





