Cheslin Kolbe übernimmt die Rolle des Fullbacks für Südafrikas dritten Test gegen Neuseeland in der Rugby-Meisterschaftsserie und ersetzt den verletzten Damian Willemse. Das Spiel, das am Samstag im FNB-Stadion in Soweto stattfinden soll, markiert einen entscheidenden Moment in der "Greatest Rivalry" -Serie. Willemse erlitt im zweiten Test im DHL-Stadion eine Hamsteinverletzung, die in einem 33-26-Springboks-Sieg endete.
Kolbe, der zuvor in begrenzter Kapazität als Fullback gespielt hat, wird zum ersten Mal seit dem Spiel 2025 gegen Japan in der Position starten, in dem Südafrika einen dominanten Sieg mit 61-7 errungen hat. Diese neue Zuordnung erfolgt inmitten einer Umrüstung der Backline, wobei Kurt-Lee Arendse nach einer kurzen Abwesenheit aufgrund einer Gehirnerschütterung wieder auf den Flügel zurückkehrt.
"Mit vier Tests in der Serie fühlt sich dieses Spiel wie ein entscheidender, da beide Seiten glauben, dass ein Sieg in der Serie auf Heimatfläche ihre Moral vor dem internationalen Showdown stärken wird. Die Leistung der Springboks in den ersten beiden Spielen wurde durch starke defensive Anstrengungen und ein zuverlässiges Kicker-Spiel gekennzeichnet, wobei Kolbe einen signifikanten Beitrag leistete. Er hat alle 11 seiner versuchten Tore im Tor gelandet und während der Serie 29 Punkte gesammelt. Rassie Erasmus, der Cheftrainer der Springboks, hat die Möglichkeit anerkannt, weitere Anpassungen an der Besetzung aufgrund der Wetterbedingungen vorzunehmen.
In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung stellte Erasmus fest, dass die Vorhersage die Dynamik des Spiels verändern könnte, was sich auf das Handling, das Boxenkicken und die Effektivität des Scrums auswirken würde. Er äußerte zwar die Hoffnung auf einen klaren Himmel, betonte aber, dass das Teamblatt, das offiziell nur eine Stunde vor dem Auftakt unterzeichnet wurde, Flexibilität ermöglicht, sollte das Wetter ungünstig werden.
Ein bemerkenswertes Beispiel war der Loosehead-Prop Ox Nché, dessen 50. Test-Auftritt mit der Nummer 17 gefeiert wurde, obwohl er ursprünglich mit der Nummer 1 gestartet sein könnte. Diese Situation unterstrich die Komplexität der Verwaltung der Spielerverfügbarkeit und der Teamstrategie unter Druck. Erasmus verteidigte seine Entscheidungen und bemerkte, dass das Teamblatt in letzter Minute Änderungen unterliegt, eine übliche Praxis im Rugby.
Während die Vorbereitungen für den dritten Test fortgesetzt werden, liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Anpassung an mögliche Umweltprobleme und der Sicherstellung, dass der Kader bereit ist, eine starke Leistung zu liefern, was ein entscheidendes Spiel in der Serie sein wird.
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