Der Direktor der italienischen Tageszeitung Il Giornale, Tommaso Cerno, hat in einem Interview mit Rai 3 seine Ansichten zur Frage des "Lefebvrianischen Spaltes" in der katholischen Kirche zum Ausdruck gebracht. Er kritisierte die Position der italienischen Linken und sagte, dass er empört ist, wenn der Papst von einer Figur wie Donald Trump angegriffen wird, aber nicht reagiert, wenn der Papst religiöse Dogmen aufruft, die die Lefebvrianer bestreiten. Cerno argumentiert, dass die traditionalistische Kirche auf globaler Ebene verbreitet ist und dass die Lefebvrianische Bewegung nicht für die Krise innerhalb der Kirche verantwortlich ist, sondern vielmehr eine Folge des Zusammenbruchs des II. Vatikanischen Konzils. Darüber hinaus bemerkte er, dass die italienische Linke den Papst als politisches Instrument benutzt, indem sie die Aufmerksamkeit auf soziale Themen konzentriert, ohne die dogmatischen Positionen der Kirche zu berücksichtigen.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): In dem Artikel wird die linke italienische Politik dafür kritisiert, den Papst als politisches Instrument zu benutzen und doktrinäre Fragen nicht zu behandeln.




