Das Zentrum für Frieden, Gewaltlosigkeit und Menschenrechte in Osijek hat eine erweiterte Analyse veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass Patienten in Kroatien 11 Einrichtungen haben, an die sie sich wenden können, aber diese Einrichtungen sind weder digital noch prozedural verbunden, so dass keine einzige Kontaktstelle für Patienten besteht. Die Analyse folgt der Arbeit des Zentrums im Fall eines Osijek-Gynäkologen, der beschuldigt wurde, einen Patienten während einer Untersuchung sexuell angegriffen zu haben, der Monate nach einer ungerechten Entscheidung weiterhin im Klinischen Krankenhaus Osijek (KBC) arbeitete. Das Zentrum hatte zuvor auf gesetzliche Änderungen gedrängt, damit Arbeitgeber in ähnlichen Fällen schnell handeln können. Neue Änderungen des Gesundheitsschutzgesetzes, die am 24. Juli 2025 in Kraft treten, verlangen nun von Arbeitgebern, Gesundheitspersonal, das strafrechtlichen Anklagen wegen Sexualstraftaten ausgesetzt ist, vorübergehend zu entfernen, bis die Gerichtsentscheidung endgültig wird, und dann ihre Beschäftigung innerhalb von 15 Tagen zu beenden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont systemische Mängel im kroatischen Patientenrechtsschutzsystem, betont die mangelnde Koordinierung zwischen den verschiedenen Institutionen und fordert eine Reform.




