Das Zentrum für Wirtschaftsstudien des Privatsektors (CEESP) hat vor den finanziellen Belastungen der mexikanischen Regierung gewarnt, insbesondere in Bezug auf das Wirtschaftspaket 2027. Der Bericht hebt die Besorgnis über niedrige Einkommensniveaus und hohe öffentliche Ausgaben hervor, die zu nicht nachhaltigen Staatshaushalten führen könnten. Es stellt fest, dass das Wirtschaftswachstum schwach bleibt, wobei die Steuereinnahmen jährlich um nur 0,4% steigen, während die öffentlichen Ausgaben um 2,1% stiegen. Dieses Ungleichgewicht hat im ersten Halbjahr 2026 zu einem öffentlichen Haushaltsdefizit von 559 Milliarden Pesos geführt, was einem Anstieg von 36% im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2025 entspricht. Der Bericht weist auch darauf hin, dass die Vorsorge-Reserven der Regierung, einschließlich der Stabilisierungsfonds, nur 150 Milliarden Pesos betragen, was für die Bewältigung potenzieller Krisen unzureichend wäre.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht enthält sowohl offizielle Zahlen als auch unabhängige Bewertungen und verfolgt dabei einen ausgewogenen Ansatz.




