Die griechische Regierung hat ein Programm angekündigt, das 5,33 € pro Kilogramm für den Fang des invasiven Silberwänzers (Lagocephalus sceleratus) anbietet, der die örtlichen Fischereien und Meeresökosysteme in der Ägäis und auf Kreta bedroht. Die Initiative, die mit 1,5 Mio. € aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird, zielt darauf ab, die Ausbreitung dieser giftigen Art zu kontrollieren, die bekannt ist, Tetrodotoxin zu enthalten - ein hochgefährliches Toxin, wenn es eingenommen wird. Ähnliche Programme gibt es auf Zypern, wo der Fisch mit 4,73 € pro Kilogramm belohnt wird. Der Toadfish ist über den Suezkanal in das Mittelmeer eingedrungen und ist mit der Erwärmung des Ozeans verbunden, die Ökosysteme stört und sich auf die Wirtschaft auswirkt, die von der Fischerei abhängt. Das griechische Landwirtschaftsministerium betonte durch seinen Generalsekretär Spyros Protaltopsis die Notwendigkeit einer raschen Umsetzung des Programms und der Zusammenarbeit mit den Umweltbehörden, um die Art effektiv zu verwalten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über ein staatlich finanziertes Programm zur Bewältigung einer ökologischen Bedrohung.





