Die Tragödie des Brandes in der Kindergarten ABC in Hermosillo, Sonora, im Juni 2009, bleibt ein Thema von großer Bedeutung und Schmerz für die betroffenen Familien. Einer der Überlebenden, Jonathan de Jesús de los Reyes Luna, starb bei dem Vorfall zusammen mit anderen 48 Minderjährigen. Die Mutter von Jonathan, Juanita Luna, hat eine feste Haltung gegenüber den jüngsten Erklärungen der Präsidentin Claudia Sheinbaum eingenommen, die erwähnte, dass der Fall geschlossen worden war. Anstatt diese Behauptung zu akzeptieren, bestand Juanita darauf, dass das Verfahren nie geschlossen worden sei, und bat die Generalstaatsanwaltschaft der Republik (FGR), die Untersuchungen fortzusetzen.
Nach Angaben von El Universal kritisierte Juanita Luna die Äußerungen von Sheinbaum und erklärte, dass sie auf einer falschen "Informationskarte" beruhen. Sie behauptet, dass der Fall noch offen sei und die Ermittlungen die ganze Zeit über aktiv gewesen seien.
Die Mutter betonte auch, dass die jüngste Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der Nation nicht die Wiedereröffnung des Falles angeordnet habe, sondern Schutzmaßnahmen beschlossen habe, die von ehemaligen Beamten des mexikanischen Instituts für Sozialversicherung (IMSS) gefördert worden seien. Diese Entscheidung wurde auf Antrag einiger Verteidiger von ehemaligen Beamten des mexikanischen Instituts für Sozialversicherung (IMSS) getroffen, die suchten, dass Straftaten gegen Minderjährige als verjährt angesehen werden.
Juanita Luna äußerte den Wunsch, sich mit der Staatsanwältin Ernestina Godoy zu treffen, um den aktuellen Stand des Falles zu klären. Sie wies darauf hin, dass die Behörden ihr ständig mitgeteilt haben, dass die Ermittlungen weitergehen, aber dass es immer noch Verantwortliche gibt, die nicht vor Gericht gestellt wurden.
Gabriel Alvarado Serrano, gesetzlicher Vertreter des Kollektivs Manos Unidas por Nuestros Niños, erklärte, dass die Entscheidung des Gerichts keine Wiedereröffnung des Falles darstelle, sondern vielmehr einen zusätzlichen Impuls für die FGR, die anhängigen Ermittlungen abzuschließen.
Obwohl die Situation in den Händen der Justiz zu sein scheint, fordern die Mutter von Jonathan und andere Familien weiterhin konkrete Maßnahmen. Sie hoffen, dass die FGR das gerichtliche Urteil nutzen wird, um die Ermittlungen zu beschleunigen und sicherzustellen, dass die Verantwortlichen bestraft werden.
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