Ein Gericht in Guatemala verweigerte Jennifer Dinota Bachez Bolaños, bekannt als "Barby del Sur", einen Antrag auf Kaution in ihrem Drogenhandel-Fall. Der Richter bestätigte ihre Untersuchungshaft und bestätigte über 70 Beweise, die während des Prozesses vorgelegt werden sollten. Die Verteidigung hatte argumentiert, dass sie kein Risiko für die Flucht oder die Behinderung der Ermittlungen darstelle und eine weniger restriktive Maßnahme beantragte. Der Richter stellte jedoch die Berechnung der Verteidigung der Zeit ihrer Inhaftierung in Frage und stellte fest, dass das Gerichtsverfahren die Zeitlinie beeinflusst hatte. Bachez Bolaños wurde im Oktober 2025 zusammen mit mehr als 14 anderen verhaftet und wurde zunächst wegen drogenbezogener Straftaten angeklagt, bevor sie unter geänderten Anklagen freigelassen wurde. Die Staatsanwaltschaft legte gegen diese Entscheidung Berufung ein, was zur Wiedereinführung der ursprünglichen Drogenhandelsanklagen führte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die gerichtliche Entscheidung und die rechtlichen Argumente sowohl der Anklage als auch der Verteidigung, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





